Was kostet der Einstieg in FPV? Komplette Kostenaufstellung 2026 für Ihr FPV Hobby

Was kostet der Einstieg in FPV? Komplette Kostenaufstellung 2026 für Ihr FPV Hobby

13 Min. Lesezeit
Inhaltsverzeichnis

Die Faszination des FPV-Fliegens ist grenzenlos: Mit einer Videobrille auf der Nase scheinen Sie selbst im Cockpit Ihrer Drohne zu sitzen und die Welt aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben. Doch bevor Sie diesen Traum Wirklichkeit werden lassen, stellt sich eine zentrale Frage: Was kostet der Einstieg in FPV wirklich? Diese umfassende Kostenaufstellung für 2026 hilft Ihnen, die fpv kosten transparent zu überblicken und den perfekten Start in Ihr neues fpv hobby zu planen.

Der erste Schritt in die Welt des FPV-Fliegens kann überwältigend wirken, angesichts der vielen Komponenten und technischen Details. Doch keine Sorge, als erfahrener FPV-Pilot führe ich Sie Schritt für Schritt durch die notwendigen Anschaffungen und zeige Ihnen, welche Ausgaben Sie einplanen müssen, um sicher und mit Freude abzuheben. Wir betrachten verschiedene Szenarien, vom absoluten Minimal-Einstieg bis zum ambitionierten Start, damit Sie genau das Setup finden, das zu Ihren Ansprüchen und Ihrem Budget passt.

Die unverzichtbaren Komponenten für Ihren FPV-Einstieg

Bevor wir ins Detail gehen, lassen Sie uns die grundlegenden Bausteine identifizieren, die für jeden FPV-Piloten unerlässlich sind. Egal, ob Sie Freestyle-Tricks lernen, Rennen fliegen oder einfach nur entspannt die Gegend erkunden möchten - ohne diese Kernkomponenten geht es nicht.

1. Der FPV-Simulator: Ihr virtuelles Trainingslager

Bevor Sie eine echte Drohne in die Luft schicken, ist der FPV-Simulator Ihr bester Freund. Er ermöglicht es Ihnen, die Steuerung zu erlernen und zu verfeinern, ohne das Risiko eines Absturzes und damit verbundener Reparaturkosten. Dies ist die wohl klügste und kostengünstigste Investition am Anfang.

  • Kostenpunkt: Die meisten hochwertigen FPV-Simulatoren kosten einmalig zwischen 15 und 40 Euro. Es gibt auch kostenlose Optionen, die jedoch oft weniger realistisch sind.
  • Empfehlenswerte Simulatoren: Liftoff, DRL Simulator, Velocidrone. Sie bieten realistische Flugphysik und eine Vielzahl von Drohnenmodellen und Strecken.
  • Warum es sich lohnt: Ein Simulator spart Ihnen im Endeffekt viel Geld für Ersatzteile und Frustration. Sie können stundenlang üben, ohne sich um Akkulaufzeiten oder Abstürze sorgen zu müssen.

2. Die Funkfernsteuerung (Transmitter): Ihre Verbindung zur Drohne

Die Funkfernsteuerung, oft einfach “Funke” oder “Transmitter” genannt, ist Ihr primäres Eingabegerät. Sie übersetzt Ihre Bewegungen an den Sticks in Steuerbefehle für die Drohne. Hier gibt es eine große Bandbreite an Modellen und Preisklassen. Für den Start ist es essenziell, eine qualitativ hochwertige Funke zu wählen, die mit einem gängigen Protokoll wie ELRS (ExpressLRS) oder Crossfire/Tracer kompatibel ist, da diese eine zuverlässige und reichweitenstarke Verbindung bieten.

  • Kostenpunkt: Einfache Einsteiger-Funken beginnen bei ca. 60 Euro, solide Mittelklasse-Modelle liegen im Bereich von 100 bis 200 Euro, während High-End-Modelle auch 300 Euro und mehr kosten können.
  • Empfehlenswerte Modelle für Einsteiger:
  • Radiomaster Zorro (ELRS Version): Eine kompakte und ergonomische Funke, die sich perfekt für den Einstieg eignet. Bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist mit dem modernen ELRS-Protokoll ausgestattet. Preislich ab ca. 110 Euro.
  • BetaFPV LiteRadio 3 (ELRS Version): Eine sehr preisgünstige Option, die für Tiny Whoops und den Simulator-Einstieg gut geeignet ist. Ab ca. 60 Euro.
  • Wichtiger Hinweis: Achten Sie darauf, dass die Funke einen USB-Anschluss für den Simulatorbetrieb hat und das gewünschte Funkprotokoll (z.B. ELRS) unterstützt.

3. Die FPV-Videobrille (Goggles): Ihr Fenster zur Welt

Die Videobrille ist das Herzstück des FPV-Erlebnisses. Sie zeigt Ihnen das Live-Bild der Drohnenkamera und versetzt Sie direkt ins Cockpit. Hier gibt es analoge und digitale Systeme, wobei digitale Systeme eine deutlich bessere Bildqualität bieten, aber auch teurer sind.

  • Kostenpunkt:
  • Analoge Brillen: Einfache Box-Brillen starten bei ca. 80-150 Euro. Bessere modulare analoge Brillen liegen bei 250-500 Euro.
  • Digitale Brillen: Digitale Einsteigerbrillen beginnen bei ca. 350-500 Euro. High-End-Systeme wie DJI Goggles oder HDZero Goggles können 600-900 Euro oder mehr kosten.
  • Empfehlenswerte Modelle für Einsteiger:
  • Analogeinstieg: Eine gebrauchte Eachine EV800D oder eine neue Skyzone Cobra X (ca. 200-250 Euro) sind gute Optionen für den Anfang.
  • Digitaler Einstieg: Die DJI Goggles Integra oder die Walksnail Avatar HD Kit sind gute digitale Einsteigeroptionen. Für einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten empfehlen wir Ihnen einen Blick auf fpv-videobrille.de.
  • Analoge vs. Digitale Systeme: Digitale Systeme wie DJI O3, HDZero oder Walksnail Avatar bieten eine kristallklare Bildqualität mit geringer Latenz. Analoge Systeme sind günstiger, haben aber ein verrauschteres Bild. Für den Anfang kann ein analoges System ausreichen, viele Umsteiger landen aber früher oder später bei Digital.

4. Die FPV-Drohne selbst: Ihr Fluggerät

Hier wird es spannend! Die Drohne ist natürlich der Star der Show. Für Einsteiger gibt es verschiedene Typen, von kleinen “Tiny Whoops” für das Fliegen in Innenräumen bis zu größeren 3-Zoll- oder 5-Zoll-Drohnen für Outdoor-Freestyle.

  • Kostenpunkt:
  • Tiny Whoops (RTF/BNF): Ab ca. 100-250 Euro (oft in RTF-Kits mit einfacher Brille und Funke enthalten).
  • 3-Zoll-Cinewhoops/Freestyler (BNF): Ab ca. 250-450 Euro.
  • 5-Zoll-Freestyler (BNF): Ab ca. 350-700 Euro.
  • Selbstbau: Die Komponenten für einen 5-Zoll-Selbstbau können zwischen 300 und 600 Euro liegen, zuzüglich Werkzeug und Lötmaterial.
  • RTF (Ready-To-Fly) vs. BNF (Bind-N-Fly) vs. DIY (Do It Yourself):
  • RTF-Kits: Ideal für absolute Anfänger. Sie enthalten alles, was Sie zum Start benötigen (Drohne, Funke, Brille). Beispiele: BetaFPV Cetus X Kit (ca. 250-350 Euro).
  • BNF-Drohnen: Die Drohne ist flugfertig, aber ohne Funke und Brille. Sie müssen sie nur noch mit Ihrer vorhandenen Funke binden. Dies ist oft der nächste Schritt nach einem RTF-Kit.
  • DIY: Der Selbstbau ist die kostengünstigste Option auf lange Sicht und vermittelt tiefes technisches Verständnis, erfordert aber Lötkenntnisse und Zeit. Eine detaillierte Anleitung zum Drohnenkauf finden Sie auf fpv-drohne-kaufen.de.

5. Akkus und Ladegeräte: Die Energiequelle

FPV-Drohnen fliegen mit speziellen LiPo-Akkus (Lithium-Polymer). Sie benötigen mehrere Akkus für längeren Flugspaß und ein passendes Ladegerät.

  • Kostenpunkt:
  • LiPo-Akkus: Je nach Größe (1S für Tiny Whoops, 4S oder 6S für 5-Zoll-Drohnen) kosten Akkus zwischen 10 und 50 Euro pro Stück. Für den Anfang sollten Sie mindestens 3-5 Akkus einplanen.
  • Ladegerät: Ein gutes LiPo-Ladegerät mit Balancer-Funktion ist essenziell. Einfache Ladegeräte kosten ca. 30-50 Euro, multifunktionale Ladegeräte mit mehreren Ladeports liegen bei 80-150 Euro.
  • Sicherheitszubehör: Eine LiPo-Safe-Bag zum sicheren Laden und Lagern ist für ca. 10-20 Euro erhältlich und dringend empfohlen.
  • Gesamtkosten Akkus & Ladegerät: Planen Sie hierfür initial zwischen 100 und 250 Euro ein, abhängig von der Drohnengröße und Anzahl der Akkus.

6. Ersatzteile und Werkzeug: Unverzichtbar für den Flugalltag

Abstürze gehören zum FPV-Fliegen dazu, besonders am Anfang. Daher sind Ersatzteile und das richtige Werkzeug unverzichtbar.

  • Kostenpunkt:
  • Propeller: Ein Satz Ersatzpropeller (4 Stück) kostet ca. 5-15 Euro. Kaufen Sie gleich mehrere Sätze!
  • Werkzeug: Ein kleiner Schraubendrehersatz, Zangen, Seitenschneider, eventuell ein Lötkolben-Set (für DIY oder Reparaturen) für 30-100 Euro.
  • Kleine Ersatzteile: Kabelbinder, Schrauben, doppelseitiges Klebeband, Schrumpfschlauch - diese Kleinteile kosten nur wenige Euro, sind aber Gold wert.
  • Größere Ersatzteile: Je nach Drohne können Rahmenarme, Motoren oder Flight Controller bei einem schweren Crash notwendig werden. Hierfür können Sie 10-50 Euro pro Teil einplanen.
  • Initialbudget für Ersatzteile/Werkzeug: Planen Sie mindestens 50-100 Euro ein, um für die ersten kleineren Reparaturen gerüstet zu sein.

7. Rechtliche Aspekte und Versicherung: Die Pflicht vor dem Spaß

In Deutschland und der EU ist das Fliegen von Drohnen streng reguliert. Bevor Sie überhaupt abheben, müssen Sie sich mit den rechtlichen Grundlagen vertraut machen.

  • Kostenpunkt:
  • Registrierung als Drohnenbetreiber: Kostenlos, aber verpflichtend.
  • Kompetenznachweis A1/A3 (EU-Drohnenführerschein): Kostenlos über das LBA online zu absolvieren. Für schwerere Drohnen kann der Fernpilotenzeugnis A2 notwendig sein, der mit Kursen und Prüfungen Kosten von 100-250 Euro verursachen kann. Mehr dazu erfahren Sie auf modellfluglizenz.de.
  • Drohnen-Haftpflichtversicherung: Absolut obligatorisch! Eine gute Versicherung für FPV-Drohnen kostet ca. 50-100 Euro pro Jahr.
  • Gesamtkosten Rechtliches/Versicherung: Planen Sie jährlich ca. 50-100 Euro für die Versicherung ein, und eventuell einmalig Kosten für den A2-Schein. Detaillierte Informationen finden Sie in unserem Bereich rechtliches.

Drei Budget-Szenarien für den FPV-Einstieg 2026

Um Ihnen eine konkretere Vorstellung der fpv einstieg kosten zu geben, habe ich drei typische Szenarien mit geschätzten Preisen für das Jahr 2026 zusammengestellt. Beachten Sie, dass diese Preise Richtwerte sind und je nach Angebot, Hersteller und Zeitpunkt variieren können.

Szenario 1: Der absolute Minimal-Einstieg (ca. 350 - 550 Euro)

Dieses Szenario ist perfekt für absolute Neueinsteiger, die mit geringem Risiko in das Hobby schnuppern möchten. Es konzentriert sich auf ein Ready-To-Fly (RTF) Kit, das alles Notwendige enthält.

  • Simulator: Liftoff (ca. 20 Euro)
  • Funkfernsteuerung: Im RTF-Kit enthalten (einfaches Modell, z.B. BetaFPV LiteRadio 3)
  • FPV-Videobrille: Im RTF-Kit enthalten (einfache Box-Brille, z.B. BetaFPV VR02)
  • Drohne: Einsteiger-Tiny Whoop RTF-Kit (z.B. BetaFPV Cetus X Kit oder Eachine Novice-III)
  • Produktempfehlung: BetaFPV Cetus X Kit (ca. 250-350 Euro). Enthält eine kleine 2S Whoop-Drohne, eine LiteRadio 3 Funke und eine VR02 FPV-Brille. Perfekt für Indoor und erste Outdoor-Flüge.
  • Akkus & Ladegerät: Im Kit enthalten (oft 2-4 Akkus und ein einfaches USB-Ladegerät)
  • Ersatzteile & Werkzeug: Ein Satz Propeller (ca. 10 Euro), kleiner Schraubendreher (ca. 10 Euro)
  • Rechtliches & Versicherung: Drohnen-Haftpflichtversicherung (ca. 60 Euro/Jahr)
  • Geschätzte Gesamtkosten: ca. 350 - 550 Euro

Szenario 2: Der vernünftige Einsteiger (ca. 700 - 1200 Euro)

Dieses Setup ist für Piloten gedacht, die bereit sind, etwas mehr zu investieren, um von Anfang an eine solidere Ausrüstung zu haben, die auch längerfristig Freude bereitet und Upgrade-Möglichkeiten bietet. Hier setzen wir auf eine separate Funke und eine bessere Brille.

  • Simulator: Liftoff (ca. 20 Euro)
  • Funkfernsteuerung: Radiomaster Zorro ELRS (ca. 110-150 Euro)
  • FPV-Videobrille (Analog): Skyzone Cobra X oder Eachine EV300D (ca. 200-300 Euro)
  • FPV-Videobrille (Digital): DJI Goggles Integra oder Walksnail Avatar HD Kit (ca. 450-600 Euro)
  • Drohne: Eine 3-Zoll- oder 5-Zoll-BNF-Drohne (z.B. iFlight Cinebot30 für Cinematic oder ein 5-Zoll-Freestyler wie der Nazgul Evoque)
  • Produktempfehlung: iFlight Nazgul Evoque F5D V2 (BNF, ELRS) (ca. 350-500 Euro). Ein sehr beliebter und robuster 5-Zoll-Freestyler, der viel Flugspaß bietet.
  • Akkus & Ladegerät: 4-5 Stück 4S/6S LiPo-Akkus (ca. 120-200 Euro), gutes Balancer-Ladegerät (z.B. SkyRC iMax B6 Mini oder ISDT Q6 Nano, ca. 50-80 Euro), LiPo-Safe-Bag (ca. 15 Euro)
  • Ersatzteile & Werkzeug: Mehrere Sätze Propeller (ca. 30 Euro), Schraubendrehersatz (ca. 20 Euro), kleiner Lötkolben (ca. 30 Euro)
  • Rechtliches & Versicherung: Drohnen-Haftpflichtversicherung (ca. 60 Euro/Jahr)
  • Geschätzte Gesamtkosten (Analog): ca. 700 - 1000 Euro
  • Geschätzte Gesamtkosten (Digital): ca. 950 - 1200 Euro

Szenario 3: Der ambitionierte Pilot mit High-End-Anspruch (ab 1300 Euro)

Für Piloten, die von Anfang an auf höchste Qualität und die beste Performance setzen möchten. Dieses Setup ist zukunftssicher und bietet die beste Immersion und Kontrolle.

  • Simulator: Liftoff (ca. 20 Euro)
  • Funkfernsteuerung: TBS Tango 2 Pro oder Radiomaster TX16S Mark II (ca. 180-300 Euro)
  • FPV-Videobrille (Digital): DJI Goggles 2/Goggles 3 oder Fat Shark Dominator HDZero / Orqa FPV.One Pilot (ca. 600-900 Euro)
  • Drohne: Eine 5-Zoll-Freestyle-Drohne mit digitalem HD-System (z.B. iFlight Nazgul Evoque F5D V2 mit DJI O3 Unit oder HDZero Whoop)
  • Produktempfehlung: Holybro Kopis Cinematic X8 (BNF, DJI O3) (ca. 600-800 Euro). Eine High-End-Drohne für professionelle Aufnahmen oder anspruchsvolles Freestyle-Fliegen.
  • Akkus & Ladegerät: 5-6 Stück 6S LiPo-Akkus (ca. 200-300 Euro), leistungsstarkes Multi-Ladegerät (z.B. Hota D6 Pro, ca. 120-180 Euro), LiPo-Safe-Bag (ca. 15 Euro)
  • Ersatzteile & Werkzeug: Umfangreiches Set Propeller (ca. 50 Euro), hochwertiger Werkzeugsatz (ca. 50 Euro), gutes Lötkolben-Set (ca. 70 Euro)
  • Rechtliches & Versicherung: Drohnen-Haftpflichtversicherung (ca. 60 Euro/Jahr), evtl. A2-Drohnenführerschein (ca. 150-250 Euro)
  • Geschätzte Gesamtkosten: ab 1300 - 2000+ Euro

Vergleichstabelle der FPV-Einstiegskosten 2026

Komponente Minimal-Einstieg (ca. 350-550 €) Vernünftiger Einsteiger (ca. 700-1200 €) Ambitionierter Pilot (ab 1300 €)
Simulator 20 € 20 € 20 €
Funkfernsteuerung Im Kit (einfach) 110-150 € (Radiomaster Zorro) 180-300 € (TBS Tango 2 Pro)
FPV-Videobrille Im Kit (einfach) 200-300 € (Analog) / 450-600 € (Digital) 600-900 € (High-End Digital)
FPV-Drohne 250-350 € (Tiny Whoop RTF) 350-500 € (5" BNF) 600-800 € (5" High-End BNF)
Akkus & Ladegerät Im Kit (einfach) 170-280 € 335-495 €
Ersatzteile/Werkzeug 20 € 80 € 170 €
Versicherung 60 €/Jahr 60 €/Jahr 60-150 €/Jahr (inkl. A2)
Gesamtkosten (ca.) 350-550 € 700-1200 € 1300-2000+ €

Kosten, die oft vergessen werden

Neben den Hauptkomponenten gibt es einige weitere Posten, die sich summieren können und oft übersehen werden:

  • Zusätzliche Propeller: Sie werden mehr als nur einen Satz benötigen!
  • Kabel und Adapter: Für Brille, Ladegerät, Drohne - es gibt immer etwas, das man benötigt.
  • Transporttaschen/Koffer: Für Drohne, Brille und Funke, um Ihre Ausrüstung sicher zu transportieren (ca. 30-100 Euro).
  • FPV-Antennen-Upgrades: Bessere Antennen für Brille und Drohne können die Reichweite und Bildqualität verbessern (ca. 20-50 Euro pro Antenne).
  • Lötstation und Zubehör: Wenn Sie selbst reparieren oder bauen möchten (ca. 50-150 Euro für ein gutes Set).
  • Action-Kamera: Wenn Sie Ihre Flüge aufnehmen möchten (z.B. GoPro Hero, Insta360 GO, ab 200 Euro).
  • Schutzhüllen und Landepads: Für die Drohne oder als Schutz für den Start/Landung (ca. 10-30 Euro).
  • Reparaturkosten: Auch mit Ersatzteilen können größere Schäden entstehen, die eventuell professionelle Hilfe erfordern.

Wie Sie beim FPV-Einstieg sparen können: Praktische Tipps

Der Einstieg in das fpv hobby muss nicht die Bank sprengen. Mit diesen Tipps können Sie die fpv kosten reduzieren:

  1. Beginnen Sie mit dem Simulator: Die wichtigste und kostengünstigste Investition. Üben Sie so lange, bis Sie sich sicher fühlen. Das spart echte Drohnenabstürze und damit verbundene Reparaturkosten.
  2. Starten Sie mit einem RTF-Kit: Für den absoluten Ersteinstieg sind diese Pakete eine hervorragende Wahl. Sie enthalten alles Nötige und sind preislich attraktiv. Sie können später immer noch einzelne Komponenten aufrüsten.
  3. Kaufen Sie gebrauchte Komponenten (mit Vorsicht): Besonders bei Funken und analogen Brillen lässt sich Geld sparen. Achten Sie auf den Zustand und kaufen Sie nur von vertrauenswürdigen Quellen. Bei Drohnen und Akkus ist die Lebensdauer begrenzt, hier ist Vorsicht geboten.
  4. Priorisieren Sie die Funkfernsteuerung: Eine gute Funke ist eine langfristige Investition. Sie werden sie über mehrere Drohnen hinweg behalten. Sparen Sie hier nicht am falschen Ende.
  5. Selbstbau (DIY) als langfristige Sparmaßnahme: Obwohl die Anschaffung von Werkzeug und Einzelteilen initial teurer erscheinen mag, ist der Selbstbau auf lange Sicht oft kostengünstiger, da Sie Reparaturen selbst durchführen und nur defekte Teile ersetzen müssen. Zudem lernen Sie Ihre Drohne in- und auswendig kennen, was bei der Fehlersuche Gold wert ist. Mehr über die technik erfahren Sie in unserem Guide.
  6. Nutzen Sie Angebote und Bundles: Viele Händler bieten Sets oder Rabatte an. Bleiben Sie auf dem Laufenden in unserem Blog für aktuelle News und Angebote. Auch zu Weihnachten gibt es oft spezielle Bundles, schauen Sie mal auf drohne-zu-weihnachten.de vorbei.
  7. Fangen Sie klein an: Eine Tiny Whoop ist eine hervorragende Möglichkeit, die Grundlagen zu lernen, ohne viel Geld zu investieren. Sie ist robust, fliegt sicher in Innenräumen und die Ersatzteile sind günstig.

FPV Videobrille und Controller

FAQ - Häufig gestellte Fragen zu den FPV-Einstiegskosten

Was ist das absolute Minimum, um mit FPV zu starten?

Das absolute Minimum für den FPV-Einstieg ist ein RTF (Ready-To-Fly) Kit, das eine kleine Drohne (z.B. Tiny Whoop), eine einfache Funkfernsteuerung und eine FPV-Videobrille enthält, plus eine Drohnen-Haftpflichtversicherung. Die Kosten hierfür beginnen bei etwa 350-450 Euro.

Sind digitale FPV-Systeme viel teurer als analoge?

Ja, digitale FPV-Systeme wie DJI O3, HDZero oder Walksnail Avatar sind in der Anschaffung deutlich teurer als analoge Systeme. Während ein analoges Brillen- und Kamerasystem bei ca. 200-400 Euro liegen kann, starten digitale Systeme bei 450 Euro für die Brille allein und können inklusive Drohne schnell über 1000 Euro kosten. Sie bieten dafür eine überlegene Bildqualität.

Wie viel sollte ich für Ersatzteile einplanen?

Für den Anfang sollten Sie mindestens 50-100 Euro für grundlegende Ersatzteile wie Propeller, Schrauben und eventuell einen kleinen Lötkolben einplanen. FPV-Fliegen ist ein Hobby, bei dem Abstürze und Reparaturen zum Lernprozess gehören.

Kann ich FPV-Equipment gebraucht kaufen, um Kosten zu sparen?

Ja, Sie können FPV-Equipment gebraucht kaufen, um Kosten zu sparen. Besonders bei Funkfernsteuerungen und analogen FPV-Brillen kann dies sinnvoll sein. Bei Drohnen und Akkus ist jedoch Vorsicht geboten, da diese Komponenten stärker verschleißen. Achten Sie auf den Zustand und kaufen Sie von vertrauenswürdigen Quellen.

Lohnt sich ein FPV-Simulator wirklich, oder kann ich das Geld sparen?

Ein FPV-Simulator lohnt sich absolut und sollte Ihre erste Investition sein. Er ermöglicht es Ihnen, die Steuerung zu erlernen, ohne echte Drohnen zu beschädigen. Die Kosten für einen Simulator (ca. 20-40 Euro) sind minimal im Vergleich zu den Kosten, die durch Reparaturen nach Abstürzen entstehen würden. Er ist essenziell für einen sicheren und kosteneffizienten Einstieg.

Fazit: Ihr Weg in die FPV-Welt beginnt jetzt!

Der Einstieg in das FPV-Fliegen ist eine Investition, aber eine, die sich in puncto Adrenalin, Lernkurve und einer völlig neuen Perspektive auf die Welt definitiv auszahlt. Die fpv kosten für einen soliden Start liegen im Bereich von 700 bis 1200 Euro, wenn Sie langfristig Freude an Ihrem Equipment haben möchten. Doch auch mit einem kleineren Budget ist ein Start möglich.

Egal, für welches Szenario Sie sich entscheiden, denken Sie daran: Der Weg ist das Ziel. Beginnen Sie mit dem Simulator, lernen Sie die Grundlagen

Redaktion